Verdienstmöglichkeiten als Fahrradkurier

Fahrradkuriere müssen bei jedem Wetter arbeiten und das kann durchaus anspruchsvoll sein. Dennoch lieben viele von ihnen ihren Job. Sie halten sich draußen an der Luft auf und bleiben in Bewegung. Doch was verdient ein Fahrradkurier überhaupt als Selbstständiger und als Angestellter? Denn beides ist möglich.

Wieviel verdienen fest angestellte Fahrradkuriere?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass der Kurier über eine gute Kondition verfügt und sich in der jeweiligen Stadt sehr gut auskennt. Allerdings kann er seine Ortskenntnisse auch mit der Zeit noch weiter verbessern. Doch gerade selbstständige Fahrradkuriere müssen schnell sein, um genug zu verdienen. Denn sie werden nach Leistung bezahlt. Darauf gehen wir aber noch zu einem späteren Zeitpunkt genauer ein. Fest angestellte Fahrradkuriere haben es zumindest in diesem Punkt etwas einfacher.

Denn sie erhalten zumeist einen festen Lohn und müssen sich nicht so sehr darum sorgen, wie viele Pakete sie schaffen. Dennoch werden auch sie besser bezahlt oder können schneller aufsteigen, wenn sie mehr leisten.

Wieviel verdienen fest angestellte Fahrradkuriere?

Anfänger verdienen durchschnittlich zunächst acht Euro in der Stunde. Wenn sie aber ein wenig länger angestellt sind, kann das Gehalt durchaus ansteigen. So verdienen Routiniers nicht selten bis zu 20 Euro in der Stunde. Damit ist ein Bruttopreis gemeint. Da sie fest angestellt sind, brauchen sie nicht für die Reparaturen und die Wartung der Fahrräder aufkommen. Ein angestellter Fahrrad-Kurier bekommt zumeist nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Um von diesem Job aber gut leben zu können, sollten 20 Euro in der Stunde angepeilt werden. Nicht selten werden die Kuriere aber auch nach Leistung bezahlt. Das heißt, je mehr Lieferungen sie erfolgreich zum Kunden bringen, desto mehr verdienen sie. Zudem geben auch viele Empfänger Trinkgeld, das die Boten nicht selten selber behalten dürfen.

Wie viel verdienen selbstständig arbeitende Fahrradkuriere in Großstädten und wie viel in mittelgroßen Städten?

Wer sich als Fahrradkurier selbstständig macht, muss ganz andere kalkulieren. Denn gerade am Anfang fallen Kosten an, die es bei einer Festanstellung einfach nicht gibt. Durchschnittlich verdienen selbstständige Fahrradkuriere in Großstädten oder in mittelgroßen Städten in der Anfangszeit ungefähr zehn – fünfzehn Euro pro Stunde. Aber auch hier gilt das Gleiche wie bei Angestellten: Mit der Zeit kann das Gehalt steigen.

Dafür müssen sich die Selbstständigen aber erst einen Kundenstamm aufbauen und alle Kosten decken. Unter anderem werden Fahrräder und die passende Arbeitskleidung benötigt. Zudem müssen Selbstständige ein Gewerbe anmelden und sich freiwillig krankenversichern.

1 Kommentar

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Stunde. Mehr Informationen zum Thema „Wieviel verdienst ein Fahrradkurier“ findest du >hier<18. Juni 2020/0 Kommentare/von martinha […]

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.